Installation des EPSON-Kundendisplays DM-105

1) Kabelanschluss und Montage des Displays
  Wir empfehlen dringend vor der Inbetriebnahme des Displays, das Original-Handbuch zu lesen, da dies nur eine Kurzanleitung ist.

  Überzeugen sie sich bitte von der Vollzähligkeit aller gelieferter Komponenten: 1) Display DM-105, 2) Basis, 3) Bodenplatte, 4) Druckerstromkabel und ein Handbuch (nicht abgebildet). Nicht im Lieferumfang, jedoch ebenfalls benötigt: ein Netzteil und ein serielles PC-Verbindungskabel.
  WARNUNG, schalten sie unbedingt ihren Rechner vor der Installation des Displays aus !

a) Vormontage des Displays

Nach der Überprüfung des Lieferumfangs, montieren wir das Display. Gehen sie bitte nach der Nummerierung der Arbeitschritte von 1) bis 4) vor. Ziehen sie das Kabel mit Westernstecker, das vom Display wegführt, durch das Rohr der Basis, wie im Bild 1). Rasten sie das Display im Rohr der Basis ein, Bild 2). Schließen sie den Westernstecker an der Buchse c) an, in der unteren Abbildung "Anschlüsse des Displays" zu sehen, Bild 3). Verlegen sie das Kabel innerhalb der Basis, Bild 4). Damit ist die Vormontage beendet.

b) Anschlüsse des Displays  
    Anschlüsse des Displays auf der Unterseite der Basis 2): a) COM-Port (Display zum PC), b) Stromanschluss für das Display, c) Westernstecker-Buchse für den Anschluss des Displays, d) Drucker-Stromversorgung, e) COM-Port (Display zum Drucker) für den Anschluss eines seriellen (Bon)-Druckers (optional).
 
c) Anbringen des seriellen Kabels vom Drucker zum PC    

    Nach der Vormontage des Displays, verbinden wir das Display mit dem PC. Dazu benötigen sie ein serielles PC-Verbindungskabel. Je nachdem wie ihr PC ausgestattet ist, brauchen sie passendes Anschlusskabel (fragen sie ihren Fach-Händler). Drehen sie die Basis 2) auf die Oberseite und verschrauben sie den 25 poligen, männlichen Stecker mit dem COM-Port a) des Displays. Machen sie dasselbe an einem COM-Port ihres PCs f). Bitte merken sie sich die Nummer des COM-Ports vom PC. Im Falle des optionalen Drucker-Anschlusses, verwenden sie den vom Drucker benutzten COM-Port.

d) Stromnetz-Anschluss des Displays und der optionalen Stromversorgung des Druckers

  Um das Display zu betreiben, benötigen sie ein (optionales) Netzteil. Wobei sie den kleinen Stecker des Netzteils in die Buchse b), des Displays stecken. Bitte noch nicht das Netzteil an die Stromversorgung (Steckdose) anschließen. Falls sie einen EPSON Bon-Drucker besitzen, können sie vielleicht das Netzteil des Druckers verwenden (beziehen sie sich auf die Netzteil-Referenz im Handbuch, oder wenden sie sich an ihren Fach-Händler). Mit dem Netzteil können sie dann sowohl das Display, als auch den Drucker betreiben. Um den Drucker über das Netzteil des Displays mitzuversorgen, verwenden wir das Druckerstromkabel. Verbinden sie das Druckerstromkabel mit dem Netzteilanschluss des Druckers und der Druckerstromversorgung d) des Displays.
 
e) Optionaler Druckeranschluss vom Display zum Drucker (über einen seriellen COM-Port)

    Wenn sie einen seriellen EPSON Bon-Drucker besitzen, können sie meistens beide über denselben COM-Port des PCs betreiben. (Eventuell auch andere Marken-Drucker, die im EPSON Modus drucken können. Fragen sie ihren Fach-Händler.) Wenn sie den Stromanschluss vom Display zum Drucker verlegt haben, müssen wir noch das serielle Kabel zwischen Display und Drucker installieren. Verbinden sie hierzu ein passendes serielles COM-Portkabel mit der Buchse e) des Displays und der Buchse f) des Druckers. (Genaue Abbildung der Buchsen unter Punkt b).
 
f) Abschluss der Montage des Displays    

    Zum Abschluss der Montage, bringen wir noch die Bodenplatte 3) an der Basis 2) an. Führen sie bitte alle angeschlossenen Kabel durch die Ausbuchtung an der Unterseite der Basis hindurch. Schieben sie nun die kleinen Winkel b) der Bodenplatte unter die kleinen Halter der Basis. Drücken sie die Platte leicht auf der Seite der großen Winkel in Richtung der Basis, bis die Winkel in der Basis einschnappen. Schließen sie jetzt das Netzteil an einer Steckdose an. Drücken sie den EIN/AUS Schalter des Displays auf der Unterseite des Bildschirms in die ON-Position. Schalten sie nun ihren PC und gegebenenfalls ihren Bondrucker an.

2) Einstellen der COM-Schnittstelle in Windows 9x
  Nach erfolgreicher Montage muss jetzt die Schnittstelleneinstellung für Windows vorgenommen werden. Klicken sie mit der rechten Maustaste das Icon Arbeitsplatz auf dem Desktop von Windows an. Es erscheint ein Menüfenster aus dem sie Eigenschaften mit der linken Maustaste auswählen. In diesem Menü klicken sie auf den Gerätemanager und die folgende Auswahl von Anschlüsse (COM und LTP) ergibt den Zugang zu den COM-Ports.

  Wählen sie bitte den Anschlußport des Displays aus (COM1oder COM2) und das gezeigte Fenster klappt auf. Nun das Register Anschlußeinstellungen anwählen und alle dortigen Werte dem Beispiel anpassen.

Im Fall eines zusätzlichen Drucker-Anschlusses am Display müssen alle Anschluss-Werte des gemeinsamen COM-Ports mit ihrem Drucker übereinstimmen.

Mit Klick auf OK schließt sich das Fenster. Das OK im Menü Eigenschaften von System bringt sie wieder zum Desktop zurück.

3) Display-Einstellungen in ErgoFAKT Pro32
  Nach der Konfiguration der Schnittstelle unter Windows 9x braucht auch ErgoFAKT Pro32 Grundeinstellungen für das Display. Von der Startseite des ErgoFAKT Pro32 auf das Menü Einstellungen in der obersten Menüleiste klicken, dann in dem aufklappenden Untermenü Grundeinstellungen aktivieren: Es öffnet sich ein Fenster in dem sie ganz oben links das Register Hardware auswählen. Wir unterscheiden zwei Fälle:
 
a) Einfacher Anschluss des Displays (ohne Verbindung eines Bon-Druckers zum Display)

  Tragen sie nun alle im umrandeten Bereich Kundendisplay angegeben Werte bei sich ein. Hier haben wir nur das Kundendisplay auf den COM-Port COM1 gelegt, falls sie einen anderen COM-Port verwenden, bitte den richtigen Port (COM2 ect.) eintragen. Mit einem Klick auf die untere Schaltfläche Test muss auf dem Bildschirm des Diplays der Test-Text von ErgoFAKT Pro32 erscheinen.

Wenn sie noch eine Kassenschublade an ihren EPSON Bon-Drucker angeschlossen haben, übernehmen sie bitte alle Werte im umrandeten Bereich Kassenschublade, in unserem Beispiel, ist der Drucker am Parallel-Port LPT1 angeschlossen.

b) Anschluss des Displays mit Drucker am selben COM-Port (mit Verbindung des Bon-Drucker zum Display)

  Tragen sie alle im umrandeten Bereich Kundendisplay angegeben Werte bei sich ein. Mit einem Klick auf die untere Schaltfläche Test muss auf dem Bildschirm des Diplays der Test-Text von ErgoFAKT Pro32 erscheinen.
Hier haben wir das Kundendisplay und gleichzeitig den Bon-Drucker auf den COM-Port COM1 gelegt. Falls sie einen anderen COM-Port verwenden, bitte den richtigen Port (COM2 ect.) eintragen. Wenn sie noch eine Kassenschublade an ihren EPSON Bon-Drucker angeschlossen haben, übernehmen sie bitte alle Werte im umrandeten Bereich Kassenschublade.

Mit einem Klick auf OK sind jetzt alle erforderlichen Einstellungen für das Display gespeichert.

4) Tipps zur Problembeseitigung
  Um sich von dem exakten Funktionieren des Displays auf Hardwareebene zu überzeugen, gehen sie wie folgt vor:
Überprüfen sie den EIN/AUS-Schalter des Displays auf der Unterseite des Displays. Ist er eingeschaltet (Position: ON), muss ein Cursor links oben auf dem Bildschirm des Displays zu sehen sein. Ändert sich nichts, schalten sie den Rechner aus und überprüfen alle Anschlüsse. Verläuft alles nach Plan, testen wir die Datenübertragung in MS-DOS: Mit einem Mausklick auf das Start (Menü) von Windows, weiter zum Untermenü Programme und jetzt im aufklappenden Fenster die MS-DOS Eingabeaufforderung anklicken. Es erscheint der DOS-Prompt:
C:\WINDOWS
Mit der Eingabe von MODE COM1: 9600,N,8,1 und abschließend RETURN initialisieren sie den COM-Port 1.
Mit der Eingabe von ECHO Hallo! >COM1: und RETURN sollte auf ihrem Display nun Hallo! erscheinen.
Ist dies nicht der Fall probieren sie bitte: MODE COM2: 9600,N,8,1 und RETURN, sowie ECHO Hallo! >COM2: und RETURN.
So kann man auch feststellen ob man das Display auf COM1: oder COM2: angeschlossen hat. Besitzen sie weitere COM-Ports, schreiten sie mit COM3: usw. fort.


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